...aber dennoch tun wir es und das Hörsaalgebäude A 14 der Uni Oldenburg ist seit Donnerstagnachmittag besetzt. Studenten machen seitdem mit Demonstrationen, Flashmobs und Arbeitsgruppen im besetzten Gebäude auf sich aufmerksam und fordern die Politik auf, die Reformen zu überdenken und zu reformieren.
Vieles wurde durch die Bologna-Reform geändert, doch weniges nur durchdacht. Oft wurden hauruckartig die Studiengänge geändert und die Inhalte zeitlich nur komprimiert, so dass eine Fülle von Informationen auf uns Studenten hereinprasselt, welche zudem mit zu vielen Prüfungen abgefragt werden. Alle Prüfungen sind abschlussrelevant. Die Zeit für ein "normales" Leben bleibt auf der Strecke. Man hat nur noch wenig Zeit für soziale Kontakte und seine Hobbies. Nebenbei müssen viele arbeiten, um sich ihr Studium finanzieren zu können, welches durch die Studiengebühren noch erschwert wird.
Kleine Erfolge haben die Proteste aber schon gebracht. Die Dozenten als auch das Präsidium stimmen mit vielen Forderungen der Studenten überein und Veranstaltungen werden zu Gunsten der Alternativen Bildungswoche abgesagt. Die Reformen werden kritisch begutachtet und langsam setzt ein Umdenken der Politiker und des Präsidiums ein, in der Hoffnung, dass wir Studenten endlich erhört werden und auch mal an die gedacht wird, die die Reformen direkt betreffen.
Weitere Infos sind auf www.oldenburg-brennt.de zu finden
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