Die vergangenen zwei Wochen waren nicht nur spassig und lustig, sondern auch in gewisser weise sehr lehrreich. Nicht nur für meine Lehrgangsteilnehmer, sondern auch für mich selbst. Einmal mehr konnte ich Teile meines Theoriestudiums in der Praxis ausprobieren, verfeinern und auswerten. Vieles würde ich wieder so machen, manches wieder ganz anders.
Besonders schön aber waren Situationen, in denen Jenny und ich viel ausprobiert haben, ohne eine Ahnung zu haben. Das Stichwort ist hier: Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit. So haben wir mit Schuldgefühlen zwei unserer Teilnehmer einer Tat überführt, ohne dass wir wussten, um wen es sich von ihnen handelte. Schockeffekte erzielen ein ähnliches Ergebnis und lassen sich beliebig ausweiten, um den Schock zu erhöhen. Ebenso lassen sich damit völlig sichere Personen verunsichern. Zur Verunsicherung reicht manchmal auch schon ein kritischer Blick und schon wird nicht mehr rumgemutzt, sondern verlegen gelächelt und überlegt, was wohl gerade schief läuft.
Doch müssen für ein Aufkommen von Schuldgefühlen nicht einmal fehlerhafte Taten begangen werden. Es funktioniert auch mit einem fleissigen, vorausdenkenden Handeln und Zuvorkommen einer anderen Person, die sich dann schlecht fühlt, weil sie so wenig macht. Damit kann man selbst die härtesten Schalen knacken ;-)
Beide Varianten haben Jenny und ich in den zwei Wochen ausprobiert und teilweise grossen Erfolg erzielt. Ab und an haben wir uns damit aber auch einfach nur einen Spass erlaubt und die Situation nachher aufgeklärt.
In diesem Sinne: Das ist der Ton!
1 comment:
Ich wusste es, du warst doch Kinder quälen;)
Herzlich Willkommen zurück in der Zivilisation!
Ich kann noch ein paar Tage die Heimat genießen, bevor es dann für die nächste Prüfung zurück geht in ein bestimmtes hessisches Loch.
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