Freitag stand im Zeichen des Sehens. Für die Schüler in Cape Deaf also umso wichtiger, um ihre Umgebung wahrzunehmen, da sie ja nicht hören können.
Morgens nach dem Worship kamen die durchführenden Personen des Sehtests etwas später als abgemacht und so musste ich meinen Unterricht abbrechen; nur 5 Minuten nachdem ich angefangen hatte.
Ich bin dann mit Marie und den Kindern in das im September neu eingeweihte Testing-Gebäude gegangen und wir haben den Kindern beim Ausfüllen der Testbögen geholfen. Geduldig warteten die Kinder darauf für den Sehtest in das nächste Zimmer geholt zu werden. Da die Tester keine Gebärden konnten, musste ich aushelfen und viel übersetzen. Zum Glück kam Lamptey auch bald dazu und half ebenfalls mit zu dolmetschen. Nach und nach rückten die Kinder voran und mussten zu weiteren Personen zum Test. Dadurch bin ich dann immer mehr unterwegs gewesen und musste helfen, da die Verständigungsschwierigkeiten teilweise gross waren. Doch die Kinder machten mit und fanden den Test teils interessant und aufregend. Zum Ende mussten ein paar der Kinder noch einmal zu einem genaueren Sehtest, da sie scheinbar eine Brille brauchen. Zwei von ihnen haben grössere Probleme und müssen medizinisch behandelt werden. Die eine von ihnen gar operativ, da sie einen Star am Auge hat, der entfernt werden sollte.
Wie der weitere Ablauf zwecks Kosten für die Brillen und medizinische Versorgung ist, weiss ich leider nicht. Die Leute vom Sehtest meinten aber, dass die meisten Menschen schon eine Versicherung haben und so die Kosten in Grenzen gehalten werden. Ich hoffe das Beste. Schliesslich steht die Gesundheit der Kinder auf dem Spiel und wenn sie auch noch ihr Augenlicht verlieren würden, hätten sie ein ganz schweres Los.
No comments:
Post a Comment