Ihr habt euch schon mal gefragt, was ich nach der Arbeit in der Schule mache? Ihr wollt wissen, wo sich mein Sozialleben abspielt? Nun ja, eigentlich ist es ganz einfach: SHOPping!
Doch alles von Anfang an:
Zunächst war ich von den Rasta-Shop nicht sehr begeistert und habe lange Zeit einen kleinen Bogen geschlagen, wenn ich vorbei gegangen bin. Dann aber habe ich Cobi, einen meiner kleinen Brüder hier, irgendwann im April morgens am Strand getroffen und er sagte mir, dass er nun im Shop arbeite. Also bin ich mit ihm hin und habe mir das Afro Drums Paradise angesehen. Nachdem die Schule im Mai wieder los ging, bin ich dort öfters nach Schulende hin, um mich zu unterhalten und die Zeit angenehmer zu verbringen als mit Handwäsche, Fegen und Langeweile im Haus.
Mit der Zeit lernte ich dann eben auch die ganzen anderen Rastas in ihren Shops kennen und lande dort nun eigentlich jeden Tag, auch am Wochenende, und treffe meine Freunde. Freunde, die ich gar nicht kennen würde, wenn ich nicht am Shop gewesen wäre. Neben Cobi ist meistens auch Sununu dort, dem der Shop gehört. Aber auch einige andere schauen regelmässig vorbei, so dass eigentlich immer drei Leute dort sind, aber es auch viele mehr werden können. Wir sitzen dann auf Bänken oder der Treppe und haben eine spassige, relaxte Zeit, spinnen Pläne für die Zuknuft, essen allerlei unterschiedliche Snacks, die den Shop passieren, und geniessen einfach die Nachmittagssonne und den Blick aufs Meer. Zwischendurch werden dann die vorbei laufenden Touristen gerufen, dass sie einen Blick in den Shop werfen und ihr Geld hoffentlich dort lassen.
Heute Nachmittag waren wir dann ziemlich viele Leute am Shop und hatten eine tolle Zeit. Nebenan wurde das Panafest gestartet (dazu später hoffentlich mehr…) und die Chiefs der zehn Regionen Ghanas wurden in Sänften durch die Strassen getragen. Ansonsten blieb das Panafest bisher aber eher blass und deswegen war die Zeit am Shop umso schöner mit all den Leuten.
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| Katha, Imme, Anna und ich am Shop |
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| Jay mit Kinky und Kofi nebenan |
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| NachMITTAGspause: Selbstgemachte Suppe mit Garii |
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